Gute Geschäfte ist eine Initiative der Bertelsmann Stiftung mit Unterstützung von KPMG und RWE.
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01234 56789-1011
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Vorgehen der Bertelsmann Stiftung
Kommunikation, Kooperation, Kompetenzentwicklung

Die Erfahrung lehrt, dass Eins- zu Eins-Übertragungen von Konzepten und Methoden von einem Land in das andere nicht unbedingt fruchten, ohne dass die gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Besonderheiten berücksichtigt werden.
Daher wurde die ursprünglich niederländische Marktplatz-Methode in Deutschland im Jahre 2006 in drei Pilotprojekten in Jena, Kassel und Frankfurt/M. von der Bertelsmann Stiftung erprobt. Die lokalen Akteure erhielten eine fundierte fachliche Hilfestellung sowie Unterstützung bei der Gewinnung von Akteuren aus der Wirtschaft und bei der Öffentlichkeitsarbeit. Darüber entsteht ein für Deutschland passender Leitfaden, so dass bald zahlreiche dieser Marktplätze organisiert werden können. Der Leitfaden erscheint Anfang 2007.
Die Stiftung setzt bei der Übertragung auf die Entwicklung von Kompetenzen und auf Vernetzung:
- Die Bertelsmann Stiftung will die lokalen Akteure in den Stand versetzen solche Marktplätze eigenständig und erfolgreich umzusetzen. Dazu dient das umfangreiche Material, das neben der Publikation auch aus einer DVD-Produktion und weiteren Informationen besteht. Sie machen die Idee „Marktplatz“ plastisch und praktikabel.
- Die Bertelsmann Stiftung kommuniziert die Methode bundesweit als effektive Form der Anbahnung von neuen sozialen Partnerschaften.
- Die Bertelsmann Stiftung kooperiert auf der regionalen und der Bundesebene mit Partnern aus der Wirtschaft und der Politik, die diesen Handlungsansatz unterstützen wollen und sowohl bei der örtlichen als auch der überregionalen Kontaktanbahnung zu Interessenten aus Politik, Wirtschaft und Wohlfahrt unterstützend tätig werden wollen.
- Die Bertelsmann Stiftung verbindet diejenigen Akteure, die sich unter dem Kennzeichen „Gute Geschäfte“ versammeln wollen und entwickelt die Methode mit ihnen mit Sinne der Ausformung einer „Marke“ weiter – ohne dass die Stiftung dabei einen Alleinvertretungsanspruch für Marktplätze reklamiert. Jeder ist berufen, auf eigene Initiative „Gute Geschäfte“ unter kreativen Namensfindungen zu veranstalten. Wir sind aber der Überzeugung, dass eine Beteiligung unter dem Schirm „Gute Geschäfte“ gewährleistet, zielstrebig die Ausbreitung gestalten zu können.




