Marktplätze für Unternehmen und Gemeinnützige

Über 260 Marktplätze für Gute Geschäfte in mehr als 90 Städten in Deutschland, gut 15.000 neue Kooperationen von engagierten Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen vor Ort - die Marktplatz-Methode gibt einen wirksamen Impuls für die Förderung des Engagements von Unternehmen und für die Anbahnung neuer Verbindungen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf lokaler Ebene.

Diese Seite unterstützt Sie dabei, in Ihrer Stadt einen Marktplatz für Gute Geschäfte durchzuführen und von den Erfahrungen anderer Marktplätze zu proftieren. Lernen Sie die Marktplatz-Methode und die bisherigen Standorte kennen und nutzen Sie die Informationen in der Toolbox und die Workshops. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die Servicestelle Gute Geschäfte.

 

Neue Website – Marktplätze für Gute Geschäfte weltweit

Über 250 Marktplätze für Gute Geschäfte in mehr als 90 Städten in Deutschland haben bereits Impulse für die Entwicklung neuer sozialer Kooperationen auf lokaler Ebene gegeben. Mit einer neuen Website soll die Erfolgsmethode nun auch international stärker verbreitet und noch mehr Unternehmen, Gemeinnützigen und Kommunen ein praktischer Einstieg in die Zusammenarbeit ermöglicht werden.

Auf der Website www.social-marketplace-international.org stehen zahlreiche hilfreiche Arbeitsmaterialien in englischer Sprache sowie zum Teil auch in weiteren Sprachen zur Verfügung. Grundlage sind zum Teil bereits erprobte Materialien der deutschen Marktplatz-Toolbox. Zudem bietet die internationale Seite eine Liste von Marktplatz-Standorten weltweit. Die Website wurde von UPJ im Auftrag des „Beirats Gute Geschäfte“ aufbereitet.

 

Wettbewerb "Mein gutes Beispiel"

Im Rahmen des Wettbewerbs „Mein gutes Beispiel“ ehrt die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Netzwerk Unternehmen für die Region e.V. zum zweiten Mal das gesellschaftliche Engagement mittelständischer Betriebe. Bis zum 21. Januar 2013 können sich Unternehmen unter www.mein-gutes-beispiel.de auf der „Landkarte des Engagements“ eintragen und sich so um eine Auszeichnung für ihre Projekte bewerben. Mitmachen kann jedes Unternehmen, das mit praktischem Fachwissen und unternehmerischer Kreativität gesellschaftliche Herausforderungen in seiner Region anpackt und sich in einem oder mehreren Projekten engagiert: beispielsweise mit Bewerbertrainings und Ausbildungsmessen, mit Angeboten qualifizierter Kinderbetreuung oder mit Sprachkursen, die die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterstützen.

 

Jahreskonferenz zur Marktplatz-Methode in Berlin – Resümee der Bertelsmann Stiftung zu „Gute Geschäfte

Zum letzten Mal fand unter der Ägide der Bertelsmann Stiftung Ende November in Berlin eine große Konferenz zur Marktplatz-Methode statt. Ca. 75 Kooperationsmanager und Marktplatz-Organisatoren diskutierten dort im Anschluss an die Übergabe der Auszeichnung im Wettbewerb „Land der Ideen“ über die Effekte und Wirkungen der Marktplatz-Methode. Drei wichtige Learnings stellten die Teilnehmer im Blick auf die Wirkungen „Guter Geschäfte“ besonders heraus:

Die Marktplatz-Methode kann gemeinnützige Organisationen aus eingefahrenen Wegen des eigenen Handelns und den damit verbundenen Selbstverständlichkeiten herausführen. Auf längere Sicht haben sie die Chance, sich eine unternehmerische(re) Weltsicht zu erarbeiten. Mit dieser Sichtweise können sie dann neue, produktive Kooperationen erschließen.

Die Methode bietet gleichzeitig Unternehmen die Möglichkeit, im aktiven Tun (Vor-) Urteile gegenüber Gemeinnützigen zu revidieren und durch eine bei gemeinschaftlichen Projekten erarbeitete Sicht zu ergänzen, die verstärkt Gemeinwohlinteressen in den geschäftlichen Fokus nimmt.

Hinsichtlich des Projektmanagements „Guter Geschäfte“ scheint es darüber hinaus ein besonders wichtiger Erfolgsfaktor zu sein, dass in der Projektgruppe „die Chemie einfach stimmen muss“, um die vielen Widrigkeiten, die diesem neuen Thema in den Kommunen zunächst entgegen prallen, gelassen und souverän zu überwinden.

Insgesamt fällt das Resümee der Bertelsmann Stiftung zu diesem Projekt überaus positiv aus: Seit 2007 haben an ca. 60 Standorten über 125 Marktplatzplätze in Deutschland und Österreich stattgefunden. Dabei wurden über 7500 Kooperationen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen auf den Weg gebracht. „Gute Geschäfte“ ist auf diese Weise im zu einem der sehr erfolgreichen Konzepte für Organisationen geworden, die für mehr Durchlässigkeiten zwischen den gesellschaftlichen Sektoren arbeiten und so gesellschaftlichen Zusammenhalt stiften.

 

 

Die Marktplatz-Methode ist zum „Ausgewählten Ort 2010" im Land der Ideen erhoben worden

Logo der Initiative "Deutschland - Land der Ideen"

Damit ist "Gute Geschäfte" Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen", der gemeinsam von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen" und der Deutschen Bank durchgeführt wird. Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler rückt der Wettbewerb „Ausgewählte Orte" in den Mittelpunkt, die die Zukunft Deutschlands aktiv gestalten. Als „Ausgewählter Ort" ist die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit ihren Partnern KPMG und RWE im Jahr 2010 Botschafter für das Land der Ideen und repräsentiert das Innovationspotenzial Deutschlands.

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Broschüre zur Marktplatz-Evaluation erschienen

Titelbild "Evaluation der Marktplatz-Methode"

Die Marktplatz-Methode hat sich als innovative Methode zur Anbahnung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen bewährt und sich zu einem nicht zu unterschätzenden Katalysator für die Produktion von Sozialkapital entwickelt. So jedenfalls kann man die Ergebnisse einer bundesweiten Evaluation bewerten, die jetzt in einer Broschüre vorgestellt werden. Sie wurde von Professorin Gisela Jakob von der Hochschule Darmstadt für die Bertelsmann Stiftung durchgeführt.

In dieser Publikation verbinden wir mit der ausführlichen Schilderung der Evaluationsergebnisse die Veröffentlichung einer Abhandlung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Marktplatz-Methode in die wissenschaftliche Debatte zu  integrieren. Der für „Gute Geschäfte“ zuständige Projektmanager Dr. Gerd Placke stellt die deutsche Version der Marktplatz-Methode ausführlich vor und reflektiert ihre Absichten sowie ihre Erfolgsfaktoren, um die Marktplatz-Methode als chancenreiches Handlungsinstrument im Themengebiet Corporate Citizenship herauszustellen.

Die Evaluation kann per E-Mail an csr (at) bertelsmann-stiftung (dot) de ab sofort bestellt werden (kostenlos).

Download der Evaluation (pdf, 1 MB)

 

Stehparty für den sozialen Zusammenhalt

"Was können gemeinnützige Organisationen einem Unternehmen geben?"

"Müssen sich Unternehmen verändern?"

"Was wäre, wenn ein Waffenhändler über den Marktplatz ein Sozialprojektunterstützen wollte?"

Diese und weitere Fragen beantwortet Dr. Gerd Placke im Interview, das im Rahmen der Konferenz "Wege aus der Krise?", die am 5. November 2009 in Wien stattfand, entstanden ist.

Download des Interviews (pdf, 116 kB)

 

Abwandlungen der Marktplatz-Methode

Seit drei Jahren gibt es das für Deutschland adaptierte Konzept der Marktplatz-Methode. Im Verlauf haben sich daraus Variationen entwickelt, die wir nun für Sie zusammengestellt haben.


Zu den Kurzbeschreibungen

 

Marktplatz-Methode wird Modellprojekt

Thüringen als Vorreiter

Im Bundesland Thüringen haben seit dem Jahr 2006 die meisten Marktplätze in Deutschland stattgefunden. Jetzt hat sich Thüringen entschieden, die Marktplatz-Methode als Modellprojekt landesweit weiterzuentwickeln. Dafür wurde in der Thüringer Ehrenamtsstiftung für die Dauer von zwei Jahren eine eigene Stelle eingerichtet. Das Programm "Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" wird mit der Ehrenamtsstiftung die Methode sowie seine bereits verwirklichten und geplanten Adaptionen aufbereiten und nach Wegen suchen, wie dort weitere "Gute Geschäfte" entstehen können.

Link zur Website der Ehrenamtsstiftung Thüringen

 

Evaluation der Thüringer Marktplätze

Mit maßgeblicher Unterstützung durch das o.g. Modellprojekt der Thüringer Ehrenamtsstiftung werden bis Ende 2011 in Thüringen 30 Marktplatzveranstaltungen an 14 verschiedenen Standorten stattgefunden haben. Von Oktober 2010 bis April 2011 wurden die Marktplätze in Thüringen evaluiert, die den Erfolg der Methode für die Anbahnung von neuen Verbindungen zwischen Wirtschaft und Gemeinwesen in einer Kommune bestätigt, aber auch eine Reihe kritischer Fragen aufwirft.

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Diskutieren, informieren, austauschen... auf xing.com

Wir wenden uns mit dieser Gruppe an Unternehmen, Gemeinnützige und Organisatoren von Marktplätzen, um sie miteinander zu vernetzen, die Methodik bekannter zu machen und das Thema „Neue gesellschaftliche Kooperationen“ in den öfffentlichen Raum zu tragen . Wir laden Sie ein, durch unsere Gruppe interessante Einsichten zu gewinnen und mehr über neue Wege von Kooperationen zu erfahren.

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